Übergeordnete Maßnahmen

Open-Access-Netzwerk

Das bestehende Berliner Open-Access-Netzwerk soll gestärkt, d.h. die Open-Access-Beauftragten der Einrichtungen sollen eingebunden und an Entscheidungen über die in der Strategie genannten Maßnahmen beteiligt werden.

Open-Access-Büro

Das Open-Access-Büro soll innerhalb der Berliner Wissenschafts- und Kulturlandschaft Bewusstsein für das Thema Open Access schaffen. Es begleitet die Open-Access-Beauftragten der Einrichtungen bei innerinstitutionellen sowie einrichtungsübergreifenden Maßnahmen zur Umsetzung der Berliner Strategie.

Unterstützung der Einführung einer Wissenschafts- und Bildungsschranke im Urheberrechtsgesetz (UrhG)

Das Land Berlin unterstützt die im Koalitionsvertrag auf Bundesebene angekündigte Novellierung des UrhG mit dem Ziel der Einführung einer allgemeinen Bildungs- und Wissenschaftsschranke sowie einer Schrankenregelung für Gedächtnisinstitutionen (Bibliotheken, Museen, Archive und vergleichbare Einrichtungen). Dabei wird auch eine Überarbeitung des in §38 UrhG verankerten Zweitveröffentlichungsrechts angestrebt.

Empfehlung von Open Access in Hochschulverträgen

Das Land Berlin empfiehlt in den Hochschulverträgen und Zielvereinbarungen mit wissenschaftlichen Einrichtungen das Ziel der Förderung von Open Access mit Nachdruck. Dabei sollten die in der Berliner Open-Access-Strategie empfohlenen Maßnahmen in den Vereinbarungen konkret genannt werden.

Leistungsorientierte Mittelverteilung

Bei Verhandlungen über die Leistungsorientierte Mittelverteilung zwischen dem Land Berlin und den Einrichtungen soll der Anteil an Open-Access-Publikationen als Indikator erörtert werden. Zugleich soll die Thematik auch innerhalb der Einrichtung diskutiert werden.

Open Access als Evaluationskriterium

Open-Access-Publikationen sollen bei der Evaluation von Forschungseinrichtungen sowie bei Einstellungs- und Berufungsverfahren als relevantes Kriterium festgelegt werden.

Aufbau einer Langzeitverfügbarkeitsinfrastruktur

Grundsätzlich fehlt es an Infrastrukturen, die die digitale Langzeitverfügbarkeit von Publikationen sowie Forschungs- und Kulturdaten nachhaltig sicherstellen. Diese Aufgabe ist von den einzelnen Hochschulen oder Kultureinrichtungen allein nicht zu leisten. Eine solche Infrastruktur muss auf der Ebene des Landes Berlin in enger Kooperation mit nationalen Initiativen geschaffen werden.

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Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung