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Aus den Berliner Einrichtungen

Neue Leitung für das Team „Open Access und Wissenschaftliches Publizieren“ an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin

Seit dem 1. Juli 2021 hat Dr. Christina Riesenweber an der Universitätsbibliothek der Freien Universität Berlin die kommissarische Leitung für das Team „Open Access und Wissenschaftliches Publizieren“ übernommen. Sie ist in dieser Rolle vor allem für die strategische Bearbeitung der Themen Open Access und Open Science zuständig und betreut die Angebote zum Zeitschriften-Hosting an der FU.

Neue Open-Access-Policy und Forschungsdaten-Policy an der Freien Universität Berlin veröffentlicht

Am 5. Mai 2021 wurde eine Aktualisierung der Open-Access-Policy und eine Policy für das Forschungsdatenmanagement an der Freien Universität Berlin durch den Akademischen Senat verabschiedet. Beide Policies wurden gemeinsam mit Forschenden und verschiedenen Einrichtungen der Universität erarbeitet und sind veröffentlicht:

Open-Acces-Preis der Humboldt-Universität zu Berlin

Im Jahr 2020 wurde an der Humboldt-Universität zu Berlin ein Preis zur Würdigung herausragender oder außergewöhnlicher Leistungen von Universitätsmitgliedern im Bereich Open Access etabliert. Nun wurde dieser Open-Access-Preis erstmalig vergeben. Dr. Constanze Baum (Institut für Deutsche Literatur) sowie die von Universitätsmitgliedern publizierten Zeitschriften ‚The Urban Transcripts Journal‘ und ‚Die junge Mommsen‘ wurden mit dem Open-Access-Preis ausgezeichnet. Die Preisträger*innen wurden von der Jury aus 40 Bewerbungen ausgewählt, da sich ihre Aktivitäten bzw. Publikationsprojekte im Bereich Open Access in besonderer Weise auszeichneten. Der Open-Access-Preis soll zum Open-Access-Publizieren an der Humboldt-Universität anregen und Open Access sichtbar machen. Deshalb wird er von nun an jährlich ausgeschrieben und verliehen. Die nächste Ausschreibung wird zur Open Access Week im Oktober diesen Jahres veröffentlicht.

Weitere Informationen zum Open-Access-Preis der Humboldt-Universität zu Berlin und der nächsten Ausschreibung gibt es auf der Webseite der UB der HU Berlin.

Kostentransparenz an der Humboldt-Universität zu Berlin

Die Humboldt-Universität zu Berlin hat für das Jahr 2020 erneut Kostendaten für Artikelgebühren an OpenAPC gemeldet. Neben der Meldung für Ausgaben aus dem Publikationsfonds und anderen Förderlinien wurde auch Daten zum DEAL-Transformationsvertrag mit Wiley gemeldet.

Erstmals hat die Humboldt-Universität auch Kostendaten für Book Processing Charges (BPC) gemeldet. In diesen Daten sind Publikationen und Kosten enthalten, die im Rahmen des stark nachgefragten Open-Access-Publikationsfonds für Monografien und Sammelbände gefördert oder teilgefördert wurden.

Neuer Webauftritt der Universitätsbibliothek an der Technischen Universität Berlin

Ende April war es endlich so weit: der langersehnte Webrelaunch. Die Webseiten der Universitätsbibliothek wurden komplett überarbeitet und erstrahlen jetzt im neuen TU Design. Diese Änderungen umfassen insbesondere Informationen für TU-Angehörige aus dem Bereich Forschen und Publizieren, d.h. für die Dissertationsstelle, Publikationsfonds, Zweitveröffentlichungsservice u.v.m.

Nachweis von Dissertationen an der Technischen Universität Berlin

Ebenfalls im neuen Design und mit neuen Such- und Filtermöglichkeiten bietet die Dissertationsdatenbank den Überblick über mehr als 10.000 Dissertationen und Habilitationen der TU Berlin, die seit dem Jahr 2000 veröffentlicht wurden.

Verlagspolicies kumulative Dissertationen an der Technischen Universität Berlin aktualisiert

Seit einigen Jahren bietet die Universitätsbibliothek der TU für Promovierende, die eine kumulative Dissertation veröffentlichen, besondere Unterstützung – denn hier ist im Einzelfall und auf Artikelebene zu prüfen, welche Auflagen der Verlage bei der Einbindung des Volltextes in die Dissertation zu beachten sind. So steht u.a. eine Liste der Policies verschiedener Verlage online zur Verfügung. Diese Liste wurde im Sommer 2021 vollständig überarbeitet. Die recherchierten Angaben gelten nicht nur für Angehörige der TU Berlin; die Liste kann daher auch durch Bibliotheken und Promovierender anderer Institutionen genutzt werden. Sie ist via Github verfügbar.

Universitätsverlag der Technischen Universität Berlin im Directory of Open Access Books (DOAB)

Der Universitätsverlag der TU Berlin wird Publikationen nun auch im Directory of Open Access Books (DOAB) nachweisen; die ersten Titel sind seit August in DOAB indexiert.

Coffee Lectures an der Technischen Universität Berlin

Die monatlichen Kurzvorträge der Universitätsbibliothek zu verschiedenen Themen erfreuen sich großer Beliebtheit. Aufzeichnungen der Vorträge und die jeweiligen Präsentationen stehen zur Nachnutzung zur Verfügung, so auch für die Neuauflage der Coffee Lecture "Ich will doch nur das PDF", die im Juli stattfand (Aufzeichnung).

Technische Universität Berlin unterstützt nonprofit-Publikationsplattform SciPost

Die TU Berlin unterstützt seit diesem Jahr die die nicht-kommerzielle Publikationsplattform SciPost. Auf dem Publikationsportal werden wissenschaftliche Artikel und Daten ausschließlich online publiziert und sind anschließend kostenlos, global und dauerhaft zugänglich. SciPost richtet sich nach den Open-Access-Richtlinien aus, die auf den Prinzipien der Fair Open Access Alliance (FOAA) basieren. Mehr Informationen dazu im Blog der TU Berlin.

Technische Universität Berlin unterzeichnet DORA Erklärung

Die TU Berlin hat als erste der Berliner Universitäten und Hochschulen im Juli 2021 die San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA) unterzeichnet. Mit der DORA-Erklärung setzen sich Forscher*innen und Institutionen weltweit für mehr Gleichberechtigung und Transparenz bei der Evaluation wissenschaftlicher Forschungsergebnisse ein.
Mehr Informationen in der Pressemitteilung der TU und im Blog der UB der TU Berlin.

Kostentransparenz an der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Wieviel und wo veröffentlichen Charité-Angehörige Open Access? Welche Zeitschriften und Verlage werden dazu genutzt? Wie offen ist Open Access – erlauben die von Charité-Angehörigen verwendeten Lizenzen eine Nachnutzung? Was kostet Open Access? Um diese und andere Fragen zu beantworten hat die Medizinische Bibliothek ein interaktives Dashboard entwickelt.

Anteilige Finanzierung für Gold Open Access an der Charité

Der Open-Access-Publikationsfonds der Charité wurde so stark beansprucht, dass die Nachfrage bereits im Mai diesen Jahres die vorhandenen Mittel überstieg. Der Fonds musste vorübergehend geschlossen werden. Seit Anfang Juli ist der Fonds mit neuen Förderbedingungen geöffnet, zunächst bis Ende des Jahres. An nachhaltigen Fördermodellen wird derzeit gearbeitet.

Beratung beim Publizieren an der Charité

Seit Anfang Juni 2021 arbeitet Dr. Christine Mieck in der Medizinischen Bibliothek am BUA-Projekt "Distributed Network for Publishing Services (DNPS)". Sie bringt Erfahrung als "Associate Editor“ bei Scientific Reports und "Senior Editor“ bei Nature Communications mit, die dem Projekt zugutekommt.

Bibliotheksbeschäftigte*r (m/w/d) gesucht an der Universität der Künste (UdK)

Die Universitätsbibliothek an der Universität der Künste (UdK) hat eine Stelle mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit ausgeschrieben. Zu deren Aufgabengebiet zählt unter anderem eine Umfeldanalyse von bereits vorhandenen Informationsangeboten zu Open-Science-Komponenten und die Unterstützung bei der Entwicklung, Nutzung und Veröffentlichung von digitalen Inhalten in der Lehre (Schwerpunkt Open Science-Komponenten).

Mehr Informationen sind hier nachzulesen. Besetzbar zum 1. Dezember 2021 und befristet bis 31. Dezember 2024.

Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung