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Projekt open-access.network

Logo open.access.network

Kompetenz- und Vernetzungsplattform

Das Projekt schafft ein neues Informations- und Vernetzungsangebot, das vorhandene Initiativen aktivieren und überregional vernetzen sowie den Austausch innerhalb der Wissenschaft zu Open Access nachhaltig verbessern wird. Es werden disziplinübergreifend, zentral und zuverlässig Informationen zum Thema Open Access zur Verfügung gestellt. Neu erstellte frei zugängliche Materialien, Fortbildungs- und Schulungsangebote qualifizieren Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in Wissenschaft und Bibliotheken weiter und vermitteln Kompetenzen zu praktischen, organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen.

Kooperationenspartner im Projektverbund sind:

  • Universität Konstanz / Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) - Leitung des Verbundvorhabens
  • Open-Access-Büro Berlin an der Freien Universität Berlin
  • Helmholtz Open Science Office
  • Technische Informationsbibliothek (TIB)
  • Universitätsbibliothek Bielefeld
  • Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Die drei zentralen Ziele des Projektes sind die Bereitstellung von Informationen, die Kompetenzvermittlung und die Vernetzung der bestehenden Community. In den kommenden drei Jahren wollen die Projektpartner eine neue Plattform schaffen, die mit vielen neuen Angeboten wie Forum, Helpdesk, moderierten Fokusgruppen und neuen Datenbanken zu zentralen Themen informiert. Mithilfe von Barcamps, thematisch fokussierten Workshops, regionalen Netzwerken, Train-the-Trainer Bootcamps und Webinaren bzw. Online-Workshops werden die Open-Access-Community und Akteure aus der Wissenschaft vernetzt.

Das Open-Access-Büro Berlin bearbeitet das Teilvorhaben „Workshops – Vernetzung – Fokusgruppen – Erhebungen“. Im Fokus steht die Sichtbarmachung und Stärkung der Länderaktivitäten sowie der regionalen Vernetzung im Bereich Open Access, Organisation von disziplinären Workshops, Aktivierung und Unterstützung der Open-Access-Community durch digitale Fokusgruppen sowie Erhebungen zum Thema Open-Access-Bücher und zur Identifikation von Open-Access-Servicelücken.

Im Rahmen des Projekts entwickelt das OABB unter anderem einen Bundesländer-Atlas Open Access, der die aktuellen und retrospektiven Open-Access-bezogenen Aktivitäten der deutschen Bundesländer erhebt. Die Länderdossiers präsentieren einen kompakten Überblick zu Open Access im jeweiligen Bundesland: historische Entwicklung und aktuelle Lage, wichtige Rahmenbedingungen, wie die wissenschaftspolitischen Positionierungen, Strategien und Programme, Aussagen zu Open Access in den aktuellen Koalitionsvereinbarungen, Hochschulgesätzen, Hochschulverträgen oder Zielvereinbarungen sowie konkrete Aktivitäten und Maßnahmen zur Förderung von Open Access auf Landesebene, wie Finanzierung, Förderung von Infrastrukturen oder zentralen Landeseinrichtungen, einschließlich der Frage der Vernetzung und Nennung von Best-Practice-Beispielen. Diese Länderanalyse wird um strukturierte Datensammlung zu Open Access auf der Ebene der Einzelinstitutionen in den Bundesländern ergänzt. Erhoben werden zunächst folgende Merkmale: Bundesland, Institution, OA-Webseite der Institution, OA-Beauftragte/r oder Ansprechpersonen für Open Access, OA-Policy, Publikationsfonds (für Zeitschriften und Monografien/Sammelbände), Repositorien, Unterzeichnung von OA-Positionen (Berliner-Erklärung, Oa2020, DORA, Jussieu-Appell), Preise.
Zu diesem Vorhaben ist auf Zenodo ein Arbeitspapier als Diskussionsgrundlage veröffentlicht und hat während der Open-Access-Tage 2020 einen Workshop von und für die Landesinitiativen "Open Access in den deutschen Bundesländern" am 15. September 2020 veranstaltet. Ein ausführlicher Workshop-Bericht ist auf Zenodo verfügbar.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Zeitraum von Dezember 2019 bis November 2022 gefördert.

Weitere Informationen zu dem Projekt: https://open-access.network/

Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung