Springe direkt zu Inhalt

open-access.network - Kompetenz- und Vernetzungsplattform

Kompetenz- und Vernetzungsplattform

Das zum 1. Dezember 2019 gestartete Projekt schafft ein neues Informations- und Vernetzungsangebot, das vorhandene Initiativen aktivieren und überregional vernetzen sowie den Austausch innerhalb der Wissenschaft zu Open Access nachhaltig verbessern wird. Es werden disziplinübergreifend, zentral und zuverlässig Informationen zum Thema Open Access zur Verfügung gestellt. Neu erstellte frei zugängliche Materialien, Fortbildungs- und Schulungsangebote qualifizieren Akteur*innen sowie Multiplikator*innen in Wissenschaft und Bibliotheken weiter und vermitteln Kompetenzen zu praktischen, organisatorischen und rechtlichen Fragestellungen.

Projektpartner*innen

Die drei zentralen Ziele des Projekts sind die Bereitstellung von Informationen, die Kompetenzvermittlung und die Vernetzung der bestehenden und sich erweiternden Open Access Community. Ein wichtiger Schritt war der Launch des Portals open-access.network im September 2021, die die bestehende Informationsplattform open-access.net ablöste. Das Portal open-access.network baut auf drei Säulen auf: Informieren, Vernetzen, Fortbilden. Es integriert viele neue Angebote wie ein Forum, einen Helpdesk, moderierte Fokusgruppen und Datenbanken zu zentralen Themen. Durch Barcamps, thematisch fokussierte Workshops, regionale Netzwerke, Train-the-Trainer Bootcamps und Webinare bzw. Online-Workshops werden der Open Access Community und Akteur*innen aus der Wissenschaft zahlreiche Möglichkeiten der Vernetzung angeboten. 

Was wird am Open-Access-Büro umgesetzt?

Das Open-Access-Büro Berlin bearbeitet das Teilvorhaben „Workshops – Vernetzung – Fokusgruppen – Erhebungen“. Im Fokus stehen die Sichtbarmachung und die Stärkung der Aktivitäten in den Bundesländern sowie die Vernetzung von Akteur*innen. Das Open-Access-Büro Berlin organisiert Workshops zur Umsetzung von Open Access in ausgewählten Fachdisziplinen und aktiviert die Open Access Community durch digitale Fokusgruppen, die gemeinsam mit der Universität Konstanz organisiert werden. Außerdem werden zusammen mit dem Projektpartner TIB Hannover Erhebungen zum Thema Open-Access-Bücher und zur Identifikation von Service-Lücken im Bereich Open Access an den Hochschule durchgeführt.

Im Rahmen des Projekts entwickelt das Open-Access-Büro Berlin darüber hinaus den Bundesländer-Atlas Open Access, eine strukturierte Datensammlung, die die aktuellen und retrospektiven Open-Access-bezogenen Aktivitäten auf Ebene des Landes und der wissenschaftlicher Einrichtungen verschiedenen Typs erhebt. Auf Ebene der Einrichtungen werden neben Einrichtungskoordinaten (u.a. Identifier für Institutionen) verschiedene Open-Access-Maßnahmen erfasst. Dazu zählen Open Access Policies und Leitlinien, die Verfügbarkeit von Beauftragten oder Ansprechpersonen für Open Access, die OA-Webseite der Institution, Publikationsfonds für Zeitschriften und Monografien/Sammelbände und institutionelle Repositorien. Auch das Commitment zu Open Access wird erfasst, indem festgehalten wird, ob die jeweilige Einrichtung die Berliner-Erklärung, die Expression of Interest von OA2020, DORA oder den Jussieu-Appell unterzeichnet hat. 

Auf Ebene der Länder werden Rahmenbedingungen wie wissenschaftspolitische Positionen, Strategien und Programme, Aussagen zu Open Access in den aktuellen Koalitionsvereinbarungen, Hochschulgesetzen, Hochschulverträgen oder Zielvereinbarungen untersucht. Weiterhin werden konkrete Aktivitäten und Maßnahmen zur Förderung von Open Access auf Landesebene, wie Finanzierung, Förderung von Infrastrukturen oder zentralen Landeseinrichtungen festgehalten. 

In ergänzenden Länderdossiers wird darüber hinaus ein kompakter Überblick zum Stand von Open Access im jeweiligen Bundesland aufbereitet, der die historische Entwicklung und aktuelle Lage, wichtige Rahmenbedingungen (siehe oben) sowie Maßnahmen der Vernetzung und Good-Practice-Beispiele umfasst. 

Zu diesem Vorhaben ist ein Konzeptpapier verfügbar (Version 1.0 mit Stand Dezember 2021). 

Laufzeit

12.2019–11.2022

Förderung

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Weitere Informationen zu dem Projekt: https://open-access.network/

Kontaktdaten

Projektmitarbeiterin am Open-Access-Büro Berlin: Linda Martin (Kontakt: oabb@open-access-berlin.de)

Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung