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BUA Open Science Dashboards – Entwicklung von Indikatoren und Screening Tools für prototypische Umsetzung

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Je mehr sich Open Science-Praktiken verbreiten, desto wichtiger wird auch ein systematisches Monitoring dieser. Dazu fehlen jedoch etablierte Indikatoren, die als Kriterien für ein solches Monitoring dienen. Das Projekt baut auf der Expertise der Charité im biomedizinischen Open Science-Bereich auf und entwickelt Indikatoren für ausgewählte weitere Disziplinen sowie Werkzeuge zur (semi-)automatisierten Erhebung der Kennzahlen. Diese Indikatoren werden in Pilotprojekten gemeinsam mit wissenschaftlichen Communities erarbeitet und später als Dashboard-Prototypen verfügbar gemacht. Parallel soll das bereits bestehende, derzeit intern genutzte Charité-Dashboard um Indikatoren der Nachnutzbarkeit von Forschungsdaten ("FAIR data") erweitert werden. 

Projektpartner*innen

Das Projekt wird mit dem QUEST Center am Berlin Institute of Health (BIH) an der Charité - Universitätsmedizin Berlin durchgeführt. Eine Beschreibung des Projekts auf Englisch finden Sie auf den Seiten des Projektpartners.

Was ist am Open-Access-Büro geplant?

Seit 2016 führt das Open-Access-Büro zusammen mit Kolleg*innen aus den Berliner wissenschaftlichen Landeseinrichtungen ein Monitoring des Open-Access-Anteils bei Zeitschriftenartikeln von Wissenschaflter*innen an Einrichtungen des Landes durch. Im Fokus des Berliner Monitorings stehen Zeitschriftenartikel, es spiegelt somit nicht die Diversität der Publikationsformate in den Fachkulturen wider. Für die anderen Handlungsfelder von Open Science wie Open Research Data oder Open Code bestehen keine disziplinübergreifenden Lösungsansätze. Das Open-Access-Büro bereitet derzeit eine Landesinitiative „Open Research Berlin“ vor, die die Öffnung der Wissenschaft an den Berliner wissenschaftlichen und kulturellen Landeseinrichtungen voranbringen soll. Ein Ziel dieser Initiative ist es, die Diversität der Berliner institutionellen Landschaft, der Fachkulturen und Forschungsprozesse sowie ihrer Ergebnisse abzubilden und die Entwicklung von entsprechenden Mechanismen zur Anerkennung von Open Science und Open Research voranzubringen. 

Dafür entwickelt das Open-Access-Büro Indikatoren, die für Forschungsfelder außerhalb des biomedizinischen Bereichs relevant sind. Zunächst wird eine Status-Quo-Analyse erstellt, die Aufschluss geben soll, an welchen BUA-Einrichtungen bereits Open-Science-Praktiken angewendet werden. Anhand von Vorgesprächen sollen zwei Disziplinen ausgewählt werden, deren Open-Science-Praktiken stark variieren. Es sind zum Beispiel Disziplinen aus dem sozial- und kulturwissenschaftlichen sowie technischen Bereich denkbar. Ziel ist es, gemeinsam mit den Communities disziplinspezifische Indikatoren zu entwickeln, die neben der Offenheit auch die FAIR-Kriterien berücksichtigen. Zusammen mit dem Projektpartner QUEST Center werden dann Screening-Tools adaptiert oder entwickelt, und die gewonnenen Indikatoren werden in Dashboard-Prototypen umgesetzt.

Laufzeit

voraussichtlich Ende 2021–Mai 2023

Förderung

Das Projekt wird gefördert durch den Open Call der Berlin University Alliance (BUA) im Objective 3 “Advancing Research Quality and Value” (siehe hier für einen Überblick aller geförderten Projekte).

Kontaktdaten

Open-Access-Büro Berlin: oabb@open-access-berlin.de

Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung