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Aus den Berliner Einrichtungen

Digitale Workshops von Charité und BIH zu Open Access und Open Data

Im Rahmen ihrer digitalen Lernangebote bietet die Medizinische Bibliothek der Charité in den nächsten Monaten vier Workshops zum Thema "Open Access" sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache an. Die Workshops richten sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studentinnen und Studenten der Charité. In diesem Webinar werden die Open-Access-Prinzipien erläutert und wichtige Datenbanken und Tools vorgestellt.

Das Berlin Institute of Health bietet einen Workshop zum Thema "Open Data" an, der sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studentinnen und Studenten von Charité, MDC und BIH richtet. Externe Teilnehmende werden je nach Kapazität zugelassen.

Details und Buchungsinformationen zum Webinar finden Sie auf der Webseite der Medizinischen Bibliothek zur Verfügung gestellt unter:  https://bibliothek.charite.de/ueber_die_bibliothek/veranstaltungen/

Open Access Policy der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch veröffentlicht

Der Akademische Senat der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch hat am 8. Dezember 2020 eine Open Access Policy verabschiedet. Außerdem soll Anfang diesen Jahres, in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Kunsthochschule Weißensee Berlin, ein Repositorium zur Verfügung stehen.

Die Policy ist im Busch-Blatt 5/2020 vom 8. Dezember 2020 nachzulesen. 

Open Call zu Forschungsqualität und Open Science noch bis 15.2.2021

Die Ausschreibung im Themenbereich Forschungsqualität und Open Science initiiert durch das Objective 3: Advancing Research Quality and Value der Berlin University Alliance ist nun veröffentlicht.

Ende der Ausschreibung wurde bis 15. Februar 2021 verlängert: Link zur Ausschreibung

HU Berlin: edoc-Server erhält neuestes DINI-Zertifikat

Der edoc-Server, der Open-Access-Publikationsserver der Humboldt-Universität zu Berlin, hat nach Prüfung durch die Gutachterinnen und Gutacchter der DINI (Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e.V.) die aktuellste Version des DINI-Zertifikats für Open-Access-Publikationsdienste erhalten.

Das DINI-Zertifikat vermittelt Maßstäbe, Best Practices und Richtlinien des digitalen wissenschaftlichen Publizierens. Der zugrunde gelegte Kriterienkatalog gliedert sich in die acht Bereiche: Sichtbarkeit des Gesamtangebots, Leitlinien, Unterstützung für Autor*innen sowie Herausgeber*innen, rechtliche Aspekte, Informationssicherheit, Erschließung und Schnittstellen, offene Metriken sowie Langzeitarchivierung.

Der edoc-Server ist einer von bisher fünf Publikationsdiensten in Deutschland, die das aktuelle DINI-Zertifikat 2019 erhalten haben. Als Open-Access-Publikationsserver der Humboldt-Universität bietet er Universitätsangehörigen die Möglichkeit der Publikation von Erstveröffentlichungen. Zugleich ist er als institutionelles Repositorium ein geeigneter Ort für Zweitveröffentlichungen und Preprints.

Informationen zum edoc-Server und zum elektronischen Publizieren an der Universitätsbibliothek: https://edoc.hu-berlin.de.

Informationen zum DINI-Zertifikat: https://dini.de/dienste-projekte/dini-zertifikat/

HU Berlin: Oxford University Press – Neuer Rahmenvertrag für das Open-Access-Publizieren von Zeitschriftenartikeln

Seit dem 1. Januar 2021 können Angehörige der Humboldt-Universität zu Berlin als Corresponding Author im Rahmen eines von der Universitätsbibliothek verhandelten Read-and-Publish-Vertrags kostenfrei in allen Zeitschriften von Oxford University Press Open Access veröffentlichen. Die Gesamtanzahl der Artikel ist pro Jahr begrenzt.

Wie gestaltet sich der Publikationsprozess für Autor*innen?: Sie sind „corresponding author“ oder „submitting author“ und reichen Ihren Artikel wie gewohnt direkt bei der jeweiligen Zeitschrift ein. Im Einreichungsprozess füllen Sie das vom Verlag zur Verfügung gestellte Formular aus. Die Universitätsbibliothek prüft Ihre Zugehörigkeit zur HU und stimmt mit dem Verlag alle weiteren administrativen Schritte ab.

Informationen zu allen Sonderkonditionen für HU-Angehörige finde Sie auf den Seiten der Universitätsbibliothek: https://www.ub.hu-berlin.de/de/forschen-publizieren/open-access/finanzierung/sonderkonditionen

Beitritt der HU Berlin zu DOI-Konsortium der Technischen Informationsbibliothek

Dauerhafte Verfügbarkeit und stabile Referenzierung von digitalen wissenschaftlichen Ressourcen sind ein wesentliches Merkmal der Wissenschaftskommunikation. Zu diesem Zweck nutzen Verlage, aber auch verschiedene Publikationsservices an der Humboldt-Universität sog. DOI (Digital Object Identifier). So vergibt etwa der edoc-Server als Open-Access-Publikationsserver der HU für alle Textpublikationen und Forschungsdaten DOI.

Mit ihrem Beitritt zum neu gegründeten DOI-Konsortium der Technischen Informationsbibliothek bietet die Universitätsbibliothek zugleich allen Bereichen die Möglichkeit der DOI-Vergabe und fungiert als Datenzentrum für alle HU-Einrichtungen, die eigene Repositorien betreiben.

Bestehenden Präfixe können wie bisher weiterverwendet werden. Die Universitätsbibliothek unterstützt gerne bei der Einrichtung eigener DOI-Bereiche oder einer hohen Zahl an DOI (etwa für Forschungsdaten) für Projekte und Publikationsdienste.

Übrigens: Die Universitätsbibliothek ist zugleich zentrale Anlaufstelle für die Vergabe von ISBN für Ihre unabhängig von Verlagen veröffentlichten Publikationen und unterstützt Sie bei der Beantragung von ISSN für selbstverlegte Zeitschriften und Reihen.

TU Berlin: Open Access Week 2020

Die Internationale Open Access Week wurde an der TU Berlin in 2020 wie vielerorts mit digitalen Formaten begleitet: Der freie Zugang zu Wissen war Gegenstand einer virtuellen Posterausstellung auf dem Flickr-Profil der Universitätsbibliothek; gezeigt wurden Porträts ausgewählter TU-Angehöriger und Poster, die den offenen Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsdaten thematisieren.
Eine englischsprachige Video-Reihe bot TU-Angehörigen die Möglichkeit, sich einfach und schnell über Open Access allgemein und die Services für TU-Angehörige zu informieren; die Videos (je ca. 8 min) sind auf dem YouTube-Kanal der Universitätsbibliothek der TU Berlin verfügbar. Die Interviewreihe „Wie halten Sie es mit Open Access?“ der letzten Jahre wurde fortgesetzt. Alle Interviews aus 2020 sind im Publizieren-Blog nachzulesen, Statements zu Open Access von ausgewählten TU-Angehörigen sind über das Flickr-Profil der Universitätsbibliothek verfügbar.

TU Berlin: DFG-Folgeantrag für den Open-Access-Publikationsfonds 2021/22 bewilligt

Der DFG-Folgeantrag für den Open-Access-Publikationsfonds 2021/22 der TU Berlin wurde bewilligt. Das Fondsvolumen für beide Jahre umfasst ca 520.000 € (ca. 245.000 € für 2021, ca. 270.000 € für 2022); in der letzten Förderperiode liegt der Eigenanteil der TU bei 60% Prozent. Der Antragstext ist in gekürzter Form über das TU-Repositorium abrufbar.

Kostentransparenz: TU Berlin meldet Kostendaten für zwei Transformationsverträge an OpenAPC

Außerdem hat die TU Berlin für das Jahr 2019 Kostendaten für zwei Transformationsverträge an OpenAPC gemeldet. Zum Einen für den Publish-and-Read-Vertrag mit der Royal Society of Chemistry (RSC, 30 Artikel OA publiziert, Kosten pro Artikel im Durchschnitt 2.378,05 EUR) und für den Wiley-DEAL-Vertrag (52 Artikel in hybriden Wiley-Journalen OA publiziert, Kosten pro Artikel im Durchschnitt 2.593,21 EUR). 

Universitätsverlag TU Berlin: neue Verlagssoftware

Der Universitätsverlag der TU Berlin verwendet seit Herbst 2020 die Verlagssoftware a!quadrat. Die leistungsfähige Software vereinfacht Workflows und erleichtert Prozesse wie Metadatenverwaltung, Vertrieb, Statistik etc. Damit ist der Universitätsverlag einen großen Schritt zur weiteren Professionalisierung gegangen. Mit der Einführung der Verlagssoftware verbunden ist ein frischer, neuer Webauftritt: https://verlag.tu-berlin.de/

TU Berlin: Neue Förderkriterien für OA-Bücher

Zum Jahresbeginn 2021 hat die TU Berlin die neuen Förderkriterien für OA-Bücher veröffentlicht. Damit folgt sie den Empfehlungen des OABB, die im Oktober 2020 veröffentlicht wurden. Die Empfehlungen wurden in Zusammenarbeit mit dem OABB, den Berliner Universitäten FU, HU, TU und der Charité erarbeitet.

In dem kürzlich veröffentlichten Blogbeitrag werden neben Informationen zu den neuen Förderkriterien auch Zahlen zu der bisherigen statistischen Auswertung des Publikationsfonds für Bücher genannt.

open-access.network und Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung, Staatsbibliothek zu Berlin

Am 10. Dezember 2020 fand ein online-Workshop "Open Access und Wandel der Publikationskultur in der Rechtswissenschaft" statt. Veranstaltet wurde der Workshop im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network gemeinsam vom Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung und dem Open-Access-Büro Berlin. Im Fokus der Veranstaltung, die vor allem das Fachpublikum aus wissenschaftlichen Bibliotheken adressierte, standen die Veränderungen in der akademischen Publikationskultur in der Rechtswissenschaft, insbesondere die neuen Publikationsformate und ihre Finanzierungsmodelle.
Ein Rückblick auf den Workshop ist im Blog der Staatsbibliothek zu Berlin nachzulesen und die Workshop-Präsentationen sind auf der Veranstaltungswebsite verfügbar.

Staatsbibliothek zu Berlin erstmals am digiS-Förderprogramm beteiligt

Die Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz ist erstmals mit zwei Vorhaben am digiS-Förderprogramm beteiligt. Einmal die Digitalisierung und Präsentation des Briefwechsels der Brüder Jacob und Wilhelm Grimm als Modul einer digitalen Edition der Einzelbriefe. Diese Sammlung befindet sich im Besitz der Staatsbibliothek zu Berlin. Zum anderen Die Sichtbarmachung des Sichtbaren – Berlins typografisches Kulturerbe im Open Access, zusammen mit der Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin.

Open-Access-Beratungsmodule an der Staatsbibliothek zu Berlin

Open-Access-Beratungsmodule im Rahmen der quartalsweise angebotenen Workshopreihe Publish or Perish!? Online-Workshops zum wissenschaftlichen Publizieren (nicht nur) für Promovierende der Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz.

Weitere Informationen zur Wissenswerkstatt.

Alle Veranstaltungen für Promovierende.

Zeitungsmetropole Berlin – Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Digitalisierung der historischen Hauptstadtpresse

Aufgrund von Umfang und Qualität ihrer historischen Zeitungssammlung sowie als Mitbetreiberin der nationalen Nachweisdatenbank für Periodika engagiert sich die Staatsbibliothek zu Berlin seit vielen Jahren für die Digitalisierung dieser in ihrer spezifischen Materialität so herausfordernden Gattung. Mit dem DFG geförderten Projekt "Die deutschsprachige Presselandschaft im ‚langen‘ 19. Jahrhundert – ein Beitrag zur Digitalisierung überregionaler Tages- und Wochenzeitungen aus Berlin und dem deutschen Osten" beteiligt sich die Staatsbibliothek zu Berlin an der Entwicklung eines nationalen Masterplans zur Zeitungsdigitalisierung.

Mehr Infos dazu im BLOG-Netzwerk für Forschung und Kultur.

PUNCH4NFDI Open Data Workshop

Am 11. Februar 2021 findet der Open Data Workshop des Projekts PUNCH4NFDI (Particles, Universe, Nuclei and Hadrons for the NFDI) statt. Dieser soll die Möglichkeit bieten, einen ersten Überblick zu existierenden und geplanten Inititiven innerhalb von PUNCH zu geben. Es sollen konzeptuelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen verschiedenen Ansätzen herausgearbeitet werden und die Bedürfnisse der Community erfragt werden, um offene Daten besser zu nutzen.

Beuth-Hochschule für Technik veröffentlicht Open Access Policy

Die Beuth-Hochschule für Technik Berlin hat im Jahr 2019 eine Open Access Policy verabschiedet. Am 19. Januar 2021 wurde diese in der Amtlichen Mitteilung Nr. 06/2021 veröffentlicht.

Nachzulesen ist die Policy hier.

Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung