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Aus den Berliner Einrichtungen

Monitoring-Bericht veröffentlicht

Rund 41,5 Prozent der von Forscherinnen und Forschern an Universitäten und Fachhochschulen des Landes Berlin im Erhebungszeitraum 2018 veröffentlichten Artikel sind im Sinne von Open Access verfügbar. 

Berlins Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller bewertete die Ergebnisse in einer Pressemitteilung der Freien Universität Berlin als Bestätigung und Ansporn zugleich: „Die Entwicklung zeigt, dass unsere gemeinsame Open-Access-Strategie greift. Die Berliner Hochschulen und Forschungsinstitute haben in den letzten Jahren bereits viel dafür getan, um freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen zu fördern. Dank unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehört Berlin heute zu den Vorreiterinnen für Open-Access-Veröffentlichungen“, freute sich Müller. Er betonte zugleich: „Das muss uns Ansporn sein, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Die Corona-Pandemie macht es noch deutlicher, wie wichtig ein freier Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen ist.“

Der Monitoring-Bericht ist einsehbar unter: https://doi.org/10.14279/depositonce-9606.

Open-Access-Anteil der TU Berlin in den Jahren 2017–2019 liegt bereits bei 50 %

Für die Publikationsjahre 2017 bis 2019 hat die UB der TU Berlin den Open-Access-Anteil bei Zeitschriftenartikeln kürzlich erhoben: Ungefähr die Hälfte der Artikel von Forscherinnen und Forschern der TU Berlin sind Open Access – mit steigender Tendenz. Zur Analyse gibt es einen ausführlichen Post von Michaela Voigt im Blog der UB der TU Berlin: "Auf dem richtigen Weg: Open-Access-Anteil der TU Berlin bei 50%".

Open Access an der Charité nimmt weiter stark zu

2019 wurden über den Open-Access-Publikationsfonds von DFG und Charité - Universitätsmedizin Berlin 367 Publikationen mit insgesamt 615.560 Euro gefördert. Dies entspricht einem Aufwuchs geförderter Artikel gegenüber dem Vorjahr von 56%. Die Gesamtausgaben der ersten beiden Förderjahre überstiegen damit bereits 1 Mio. Euro. Der Publikationsfonds der Charité wird durch die Medizinische Bibliothek betreut.

Über 1 Mio. Euro Förderung für Open-Access-Publikationen der Charité 2020–2021

Der DFG-Folgeantrag für die Fortführung des Open-Access-Publikationsfonds der Charité im Jahr 2020–2021 war erfolgreich: Zur Finanzierung von Open-Access-Publikationen stehen Angehörigen der Charité in den beiden Jahren 1.050.516 Euro zur Verfügung.

Neue Open-Access-Beauftragte der Charité - Universitätsmedizin Berlin

Seit Januar 2020 ist Jenny Delasalle die neue Open-Access-Beauftragte der Charité. Sie hat zuvor 15 Jahre an britischen Universitätsbibliotheken gearbeitet, unter anderem als OA Repository Manager und zuletzt das Open Access Team der Medizinischen Bibliothek der Charité mit aufgebaut.

Refubium erhält das DINI-Zertifikat 2019

Das Open-Access-Repositorium Refubium der Freien Universität Berlin hat am 18. April 2020 das DINI-Zertifikat für Open-Access-Publikationsdienste 2019 erhalten und zählt damit zu den ersten Repositorien in Deutschland, die das Zertifikat in seiner aktuellsten 6. Auflage erhalten. Mehr dazu im biblioblog der UB der FU Berlin.

Universitätsbibliothek der FU Berlin: Auch 2019 wurde eine steigende Anzahl von Open-Access-Publikationen unterstützt

Die Zahl der Open-Access-Publikationen in 2019 ist gegenüber 2018 weiter stark gestiegen. Auch die Mittel, die von der Universitätsbibliothek zur Finanzierung dieser Publikationen aufgewendet wurden, haben sich deutlich erhöht. Bemerkenswert ist, dass der größere Teil des Anstiegs der Publikationsausgaben, anders als in früheren Jahren, nicht durch Zahlungen aus dem Fonds, sondern durch institutionelle Mitgliedschaften gedeckt wurde. Auch die Förderung von Monographien/ Sammelbänden durch einen Publikationsfond hat sich in 2019 verstetigt, es wurden mehrere Projekte erfolgreich gefördert.

FU Berlin schließt sich der Initiative OA2020 an

Die Freie Universität Berlin ist mit dieser Unterzeichnung vom 14. November 2019 die erste der Berliner Universitäten und Hochschulen, die OA2020 offiziell unterstützt. Die Initiative OA2020 will das Publizieren im Open Access zum Regelfall machen und dafür Mittel für die Finanzierung nachhaltiger Open-Access-Publikationsmodelle aufwenden, die bislang für die Bezahlung von Abonnements kostenpflichtiger wissenschaftlicher Journals eingesetzt werden. Weitere Informationen in der Pressemitteilung.

Open Access an der HU Berlin wurde im Jahr 2019 weiter gestärkt

Die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin hat auch 2019 ihre Open-Access-Aktivitäten weiter ausgebaut. Neben der stark angestiegenen Zahl von geförderten Zeitschriftenartikeln durch den Publikationsfonds oder die inzwischen vielfältigen Rahmenverträge konnte auch eine Förderlinie für Monografien und Sammelbände erfolgreich an der Einrichtung etabliert werden. Ende 2019 lag die Zahl der betreuten Publikationsprojekte im Monografienbereich bereits bei 40, von denen zahlreiche gefördert werden konnten. Die Förderung und Beratung zum Publikationsfonds für Monografien und Sammelbände wird auch weiterhin intensiv nachgefragt.

HU Berlin wird Mitglied bei Open Library of Humanities (OLH)

Die Universitätsbibliothek der HU Berlin unterstützt die Open Library of Humanities durch ihre Mitgliedschaft. Die gemeinnützige Organisation Open Library of Humanities betreibt mithilfe der Mitgliedschaften eine Publikationsplattform für Open-Access-Zeitschriften aus den geisteswissenschaftlichen Disziplinen und gibt ein eigenes gleichnamiges Journal heraus: Open Library of Humanities. Auch die Universitätsbibliothek der TU Berlin ist bereits OLH-Mitglied.

Universitätsbibliothek der HU Berlin unterstützt als dritte Berliner Universitätsbibliothek den Open-Access-Verlag Open Book Publishers (OPB)

Durch eine sogenannte "Library Membership" unterstützt nun auch die Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität zu Berlin in Form eines jährlichen Mitgliedsbeitrag den Open-Access-Verlag Open Book Publishers (OBP).  Die UBs der FU Berlin und TU Berlin gehören ebenfalls zu den gegenwärtig 172 Bibliotheken, die den Verlag Open Book Publishers unterstützen.

Das Open-Access-Jahr 2019 an der TU Berlin

Die UB der TU Berlin hat im Februar 2020 eine Rückschau auf ihre Open-Access-Aktivitäten in 2019 im Blog der UB der TU Berlin veröffentlicht.

Neue Hauptabteilung Publikationsdienste der Universitätsbibliothek der TU Berlin

Seit Januar 2020 gibt es an der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin eine neue Hauptabteilung Publikationsdienste. Diese soll die WissenschaftlerInnen rund um das Thema Publizieren mit Schwerpunkten in der Vorbereitung, Veröffentlichung und Finanzierung sowie dem Monitoring von Publikationen unterstützen.

TU Berlin veröffentlicht DFG-Fortsetzungsantrag Publikationsfonds 2019-2020

Der DFG-Folgeantrag für den Open-Access-Publikationsfonds 2019–2020 an der TU Berlin ist auf dem Repositorium der TU abrufbar: https://doi.org/10.14279/depositonce-8888

Berliner Universitäten übermitteln Daten an Open APC

Die TU Berlin hat im Februar 2020 Daten zu Artikeln, die 2019 aus dem Publikationsfonds finanziert wurden, an Open APC übermittelt. Ein Rückblick auf das Förderjahr 2019 findet sich im Weblog der Universitätsbibliothek.

Auch die FU Berlin, HU Berlin und die Charité beteiligen sich an der Datenerhebung für Open APC. Die entsprechenden Berichte für 2019 sind einsehbar unter:

ORCID-Mitgliedschaften von HU Berlin, Charité und TU Berlin

Neben der TU Berlin und der Charité ist nun auch die HU Berlin Mitglied bei ORCID. ORCID (Open Researcher and Contributor ID) ist eine gemeinnützige Organisation zur Verbreitung und Etablierung eines gleichnamigen persistenten Identifikators für Forschende (ähnlich eines Digital Object Identifiers (DOI) für Publikationen). Die ORCID ermöglicht die Verknüpfung der Person mit Affiliationen, Publikationen, Forschungsdaten und anderen Produkten des Forschungsprozesses und ist inzwischen internationaler De-facto-Standard.

Berlin University Alliance besetzt Stellen für die Koordination von Open Science, Forschungsqualität und Sharing Resources

In der Geschäftstelle der Berlin University Alliance haben die Koordinatorinnen und Koordinatoren Nele Albrecht und Stefan Skupien für die Themen Forschungsqualität und Open Science (Objective 3) und Dominika Dolzycka für das Thema Sharing Resources (Objective 5) die Arbeit aufgenommen. In Objective 3 ist u.a. der Aufbau des Center for Open and Responsible Research (CORe) geplant. Mit dem Open-Access-Büro Berlin sind bereits erste gemeinsame Aktivitäten geplant.

Universität der Künste verabschiedet Open Access Policy

Am 4. Dezember 2019 hat der Akademische Senat der Universität der Künste eine Open Access Policy verabschiedet. Sie wurde gemeinsam von Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft, der Bibliothek und des Justiziariats der UdK erarbeitet. Die UdK erkennt in dieser Policy die Gegebenheiten einer künstlerischen Hochschule an, die sowohl wissenschaftliche als auch künstlerische Inhalte publiziert.

„Das Wissen der Künste“ im Open Access

Das an der Universität der Künste angesiedelte DFG-Graduiertenkolleg 1759 „Das Wissen der Künste“ hat in Kooperation mit der Universitätsbibliothek der UdK das erste große Open-Access-Projekt der UdK bestritten und sich für eine Zweitveröffentlichung der Schriftenreihe „Das Wissen der Künste“ im Open Access entschieden. Ein halbes Jahr nach Verabschiedung der Open Access Policy konnte somit das erste große Open-Access-Projekt an der Universität der Künste umgesetzt werden.

Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin verabschiedet Open Access Policy

Am 18. Februar 2020 hat der Akademische Senat der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin eine Open Access Policy verabschiedet. Sie unterstützt damit im Einklang mit ihrem Leitbild die Forderung "nach einem freien und gleichberechtigten Zugang zu wissenschaftlichem Wissen".

Open Access an der Alice Salomon Hochschule wird gestärkt

Zur Stärkung der Open-Access-Aktivitäten wurde im Mai 2020 an der Alice Salomon Hochschule die Stelle eines Open-Access-Referenten (50%) besetzt. Die Stelle ist in der Bibliothek beim Open-Access-Beauftragten und Leiter der Hochschulbibliothek, Herrn Oliver Roth, angesiedelt.

Berliner Open-Access-Veröffentlichungen zu COVID-19

Eine Sammlung der OA-Veröffentlichungen zu Covid-19/SARS-CoV-2/Corona unter Beteiligung von Forscherinnen und Forschern der Berliner Einrichtungen (Artikel, Postprints, Preprints) wurde auf der Website des OABB begonnen

Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung