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Thinkathon Open Access Monitoring Berlin-Brandenburg 2020 - Bericht zur Veranstaltung im Rahmen der Open-Access-Week 2020

Den ausführlichen Bericht zum Thinkathon Open Access Monitoring Berlin-Brandenburg 2020 gibt es jetzt auf Zenodo

News vom 15.12.2020

Im Rahmen der internationalen Open Access Week 2020 veranstalteten das “Netzwerk Offenheit in Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg” und das Open-Access-Büro Berlin gemeinsam einen Thinkathon zum Thema “Open Access Monitoring Berlin-Brandenburg”. Open-Access-Professionals und -Aktivist*innen aus Berliner und Brandenburger Einrichtungen trafen sich bei der zweitägigen Veranstaltung, um sich über Status quo, Herausforderungen und Perspektiven für die Beobachtung bzw. Messung des Open-Access-Publikationsaufkommens an den wissenschaftlichen Einrichtungen beider Bundesländer auszutauschen. Zunächst trugen die Teilnehmenden für ihre Praxis jeweils besonders wichtige inhaltliche Aspekte zusammen. Das Spektrum reichte von nationalen sowie internationalen Rahmenbedingungen über ökonomische Fragen bis hin zu methodischen Aspekten konkreter OA-Monitoring-Ansätze. Zwei Kernthemen wurden dann in mehreren Breakout Sessions vertiefend diskutiert. 

In den Breakout Sessions zu den DEAL-Transformationsverträgen stand die praktische Umsetzung der Transformationsverträge im Mittelpunkt. In der Diskussion wurden auf Basis bisheriger Erfahrungen einzelne Herausforderungen zum Beispiel zur Kostentransparenz, dem finanziellen und personeller Mehraufwand sowie Anforderungen an zukünftige Transformationsverträge beziehungsweise Folgeverträge formuliert. 

In einer weiteren Breakout Session wurden Überlegungen zu landesweiten OA-Monitoring-Ansätzen und deren Perspektiven angestellt, die in konkrete Ideen für die weitere gemeinsame Arbeit mündeten. So sind beispielsweise Mindeststandards für OA-Monitoring-Lösungen zu formulieren, die den Anforderungen aus Einrichtungs- und Landessicht gerecht werden und zugleich das Grundprinzip offener, nachnutzbarer und reproduzierbarer Ergebnisse verfolgen. 

Die Summe der Perspektiven der Teilnehmenden und der wissenschaftlichen Einrichtungen, die sie vertraten, erwies sich als sehr wertvoll. Hierdurch war es möglich, gegenwärtige Desiderate und Problemfelder zu bestimmen, einzuordnen und Maßnahmen für konkrete weitere Aktivitäten in Berlin und Brandenburg abzuleiten.

Den ausführlichen Bericht zur Veranstaltung gibt es jetzt auf Zenodo

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Schlagwörter

  • Open Access Monitoring
  • Open Access Thinkathon
  • Open Access Week
Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung