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Open-Access-Anteil der Veröffentlichungen der Berliner Hochschulen steigt auch 2018 weiter an

Open-Access-Anteil Berlin 2018

Open-Access-Anteil Berlin 2018
Bildquelle: Kindling et al. (2020) Open-Access-Anteil bei Zeitschriftenartikeln von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Einrichtungen des Landes Berlin: Datenauswertung für das Jahr 2018. DOI: https://doi.org/10.14279/depositonce-9606 (lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz (CC BY)).

Open-Access-Quote im Jahr 2018 liegt bei 41,5 Prozent

News vom 14.05.2020

Der Anteil der Open-Access-Artikel von Berliner Wissenschaftler*innen ist auch im Publikationsjahr 2018 weiter angestiegen. In Zusammenarbeit mit einem Team von Mitarbeiter*innen verschiedener Hochschulbibliotheken hat das Open-Access-Büro Berlin im Bericht "Open-Access-Anteil bei Zeitschriftenartikeln von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an Einrichtungen des Landes Berlin : Datenauswertung für das Jahr 2018" ermittelt, dass rund 41,5 Prozent der von Forscherinnen und Forschern an Universitäten und Fachhochschulen des Landes Berlin im Erhebungszeitraum 2018 veröffentlichten Artikel im Sinne von Open Access verfügbar sind. Der Anteil der offen zugänglichen Artikel ist damit um weitere drei Prozentpunkte gegenüber dem Jahr 2017 angestiegen (38,5 Prozent). Rund 19,4 Prozentpunkte entfallen auf Publikationen, die in Open-Access-Zeitschriften erschienen sind (Gold Open Access), bei 15,0 Prozent handelte es sich um eine Parallelveröffentlichung im Open Access (Green Open Access). 7,1 Prozent der Artikel wurde als Open-Access-Version in sogenannten Closed-Access-Zeitschriften veröffentlicht (Hybrid Open Access), dabei handelt es sich um subskriptionsbasierte Zeitschriften, die einzelne Artikel gegen Zahlung einer Gebühr Open Access verfügbar machen.

Das Land ist damit nach Einschätzung der Autorinnen und Autoren der Erhebung auf einem guten Weg, bis zum Jahr 2020 das selbstgesteckte Ziel eines Anteils von 60 Prozent bei den frei zugänglichen Artikeln zu erreichen. Diese Quote ist in der Open-Access-Strategie für Berlin festgeschrieben, die das Berliner Abgeordnetenhaus 2015 verabschiedete.

Berlins Regierender Bürgermeister und Wissenschaftssenator Michael Müller bewertete die Ergebnisse in einer Pressemitteilung der Freien Universität Berlin als Bestätigung und Ansporn zugleich: „Die Entwicklung zeigt, dass unsere gemeinsame Open-Access-Strategie greift. Die Berliner Hochschulen und Forschungsinstitute haben in den letzten Jahren bereits viel dafür getan, um freien Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen zu fördern. Dank unserer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehört Berlin heute zu den Vorreiterinnen für Open-Access-Veröffentlichungen“, freute sich Müller. Er betonte zugleich: „Das muss uns Ansporn sein, diesen Weg konsequent weiterzugehen. Die Corona-Pandemie macht es noch deutlicher, wie wichtig ein freier Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen ist.“

Berlin präsentiert seit 2016 Zahlen für den landesweiten Open-Access-Anteil und ist mit der finanziellen Förderung von Open Access in den Hochschulen und Kultureinrichtungen sowie der Einrichtung eines Open-Access-Büros bundesweit einer der Vorreiter für den freien Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen und dem kulturellen Erbe.

In die Analyse wurden die neun publikationsstärksten Wissenschaftseinrichtungen des Landes Berlin einbezogen: 

  • Alice Salomon Hochschule
  • Beuth Hochschule
  • Charité – Universitätsmedizin Berlin
  • Freie Universität Berlin
  • Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin
  • Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin
  • Humboldt-Universität zu Berlin
  • Technische Universität Berlin
  • Universität der Künste

Referenzen

Pressemitteilung der Freien Universität Berlin (14. Mai 2020)

Bericht: https://doi.org/10.14279/depositonce-9606

Daten: https://doi.org/10.14279/depositonce-9607

 

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Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung