31,2% Open Access in Berlin für 2016

Präsentation der OA-Zahlen für Berlin

Präsentation der OA-Zahlen für Berlin
Bildquelle: C. Riesenweber / CC0

Zahlen für die publikationsstärksten Einrichtungen Berlins sind ermittelt.

News vom 27.10.2017

Für 2016 lässt sich ein Gesamtanteil von 31,2% an Open-Access-Artikeln für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern an den publikationsstärksten Berliner Einrichtungen ermitteln. Diese Zahlen wurde in einer Institutionen übergreifenden Arbeitsgruppe unter Federführung von Michaela Voigt (Universitätsbibliothek der Technischen Universität) und Christian Winterhalter (Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität) berechnet.

Einen ersten Überblick über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe für den Zeitraum 2016 liefert ein pünktlich zur Open Access Week veröffentlichtes Poster. Ein ausführlicher Bericht wird im Laufe der nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit dem Open-Access-Büro Berlin erstellt.

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • Gold Open Access: 15,2%
  • Green Open Access: 10,4%
  • Hybrid Open Access: 5,6%
  • Open Access Gesamt: 31,2%
  • Closed: 68,8%

60% der Berliner Zeitschriftenartikel sollen bis 2020 Open Access verfügbar sein – so lautet eines der Ziele der Berliner Open-Access-Strategie. Um die Erreichung dieses Ziels zu überprüfen und wirksame Maßnahmen auf dem Weg dahin zu koordinieren, ist ein differenziertes Monitoring unabdingbar. Seit 2016 befassen sich die Berliner Universitätsbibliotheken in Zusammenarbeit mit dem Open-Access-Büro Berlin damit, Kriterien zu formulieren, Zahlen zu erheben und Tools zu nutzen, anzupassen und zu verbessern, welche die Basis für Ermittlung und Darstellung der Berliner OA-Publikationen bilden. Für den Zeitraum 2013-2015 war bereits letztes Jahr eine Erhebung durchgeführt worden.

43 / 73
Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung