Hintergrund

Im Februar bzw. März 2014 richtete die Piratenfraktion die Anträge Open Access I: Bericht über eine berlinweite Strategie zur Umsetzung und Open Access II: Prüfung der Einrichtung eines OA-Publikationsfonds an das Berliner Abgeordnetenhaus, außerdem eine Senatsanfrage zu Open Access im Land Berlin. Auf dieser Grundlage formulierte der Wissenschaftsausschuss im Mai 2014 einstimmig eine Beschlussempfehlung: Open-Access-Strategie für Berlin: wissenschaftliche Publikationen für jedermann zugänglich und nutzbar machen, die vom Abgeordnetenhaus ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde.

Ebenfalls im Mai 2014 konstitutierte sich auf Initiative der Helmholtz-Gemeinschaft das Berliner Open-Access-Netzwerk, das im Oktober 2014 die Informationsveranstaltung: Open-Access-Strategie für Berlin an der Freien Universität Berlin organisierte. 

Im August 2014 erbat die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft von den Universitäten und Hochschulen Berichte zu deren Open-Access-Aktivitäten. Hiervon ausgehend wurde im April 2015 durch den Senat die Arbeitsgruppe Open-Access-Strategie Berlin zwecks Erarbeitung einer Strategie berufen. Die Berliner Open-Access-Strategie wurde im Oktober 2015 von der Senatorin Scheres im Abgeordnetenhaus vorgestellt und dort verabschiedet. Seit September 2016 unterstützt das Open-Access-Büro Berlin die Arbeitsgruppe Open-Access-Strategie Berlin und die Wissenschafts- und Kultureinrichtungen bei der Umsetzung der Berliner Strategie.

Senatskanzlei Wissenschaft und Forschung